News - SG Empor Niederbarnim e.V.
Welch ein Sonnenwettkampf bei den World Youth Games in Göteborg
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- Erstellt am Montag, 06. Juli 2026 20:00
Strahlende Leistungen, starke Emotionen und internationale Verbundenheit – genau das waren die Zutaten bei den diesjährigen World Youth Games in Göteborg/Schweden vom 26.06. -28.06.2026 im 103 Jahre alten Stadion Slottsskogsvallen.
Eine tolle Vorbereitung durch den leitenden Landestrainer, Kai Uwe Meier und dem Lehrertrainer der Sportschule Potsdam, Tibor Szabo ließ die Veranstaltung wieder zu einem Höhepunkt im Sportjahr 2026 werden.
Die Klasse 7/2 der Sportschule Potsdam und die Athletinnen und Athleten des Traditionspartners SG Empor Niederbarnim durften sich über herausragende Leistungen freuen. Gemeinsam traten sie als Team Brandenburg an und zeigten sich in Göteborg als Mannschaft.
Bild: Das Team Brandenburg
Sie haben nicht nur beeindruckende Bestleistungen gezeigt, sondern auch etwas geschaffen, das weit über Medaillen hinausgeht: Momente, die verbinden. Zwischen Startblöcken, Würfen, Sprüngen und Siegerehrungen entstanden Begegnungen über Ländergrenzen hinweg. Man sah jubelnde Teams aus unterschiedlichen Nationen, spontane Umarmungen nach spannenden Wettkämpfen und Gespräche, die trotz verschiedener Sprachen dieselbe Leidenschaft teilten – den Sport.
Über eine Goldmedaille in der Altersklasse 12 durfte sich Oliver Jaenisch freuen. In 8,44 s gewann er das 60 Meter Finale und war sichtlich stolz. Über 200 m erreichte er Platz 4 und dann sprang er noch im Weitsprung auf Platz 7.
Bild: Oliver Jaenisch (Start-Nr. 2074) beim Zieleinlauf im 60 Meter Finale
Leon Blum (17 Jahre) pulverisierte seine 100 m Bestzeit von 11,13 s auf 10,87 s und wurde mit Silber geehrt, über 200 m lief er auf Platz 5.
Bild: Leon Blum (Start-Nr. 2068) beim Zieleinlauf im 100 Meter Finale
Auch Levke Netta (19) setzte ein Ausrufezeichen, über 200 m sprintete sie in 24,86 s zur Silbermedaille – ein Beweis ihrer sportlichen und mentalen Stärke. Platz 5 über 100 m rundeten Ihren Auftritt ab.
Bild: Levke Netta (links) nach der Siegerehrung
Fina Franke (12) lief in einem beherzten 600 m Lauf auf Platz 6, ihr Bruder Mio Franke (16) wurde Achter über 200 m, Helene Sachau (14) lief im 80 m Finale auf Platz 6, Linda Thielemann (12) sprang sich im Hochsprung auf Platz 4, ihre Schwester Rosa Thielemann lief persönliche Bestzeit über 60 m Hürden und auch für Michelle Weinreich (21) war das Wochenende erfolgreich mit Saisonbestzeit über 100 m und 200 m. Paul Sturm (17) verletzte sich leider im Sprint und konnte den Wettkampf nicht fortsetzen, gute Besserung.
22-mal traten die Sportlerinnen und Sportler von Empor in Göteborg an und 17-mal platzierten sie sich unter den besten 12. Das ist umso höher einzuschätzen, da fast 3000 Sportlerinnen und Sportler aus 38 Ländern am Start waren und nicht selten gab es Starterfelder von über 120 Teilnehmern in einer Disziplin und Altersklasse.
Bild: Fina Franke (Start-Nr. 2070) beim 60 Meter Sprint 
Bild: Mio Franke beim 200 Meter Sprint 
Bild: Helene Sachau (im Vordergrund) im 80 Meter Finale 
Bild: Linda Thielemann beim Hochsprung 
Bild: Rosa Thielemann (Start-Nr. 2085) und Fina Franke (Start-Nr. 2070) beim 200 Meter Start 
Bild: Michelle Weinreich (Start-Nr. 2087) nach dem 100 Meter Sprint
Mia Keil (Sportschule Potsdam) dominierte das Speerwerfen der 13- und 14-jährigen weiblichen Jugend. Mit dem 400-Gramm-Speer warf sie beeindruckende 40,06 m und sicherte sich mit persönlicher Bestleistung Silber. Nur einen Tag später legte sie nach: 37,45 m mit dem 500-Gramm-Speer bedeuteten Bronze in der höheren Altersklasse.
Über 1500 m glänzte Marie Arndt (Sportschule Potsdam) mit einer Zeit von 4:59,92 min und holte Silber in einem taktisch klugen, kontrollierten und leidenschaftlichen Rennen. Gemeinsam mit Trainingspartnerin Emily Bieneck (Sportschule Potsdam) zeigte sie, wie Teamgeist und Rennintelligenz zusammenwirken. Am Ende bewies Marie den längeren Atem der beiden 800-m-Expertinnen und lief verdient auf Rang zwei.
Es wurden viele Bestleistungen erreicht, es gab traurige Momente bei Verletzungen, aber auch viele Freudentränen. Die mitgereisten Empor-Trainer Lutz Sachse und Mike Pukall waren sehr stolz auf ihre Leichtathletinnen und Leichtathleten.
Am Montag ging es für alle in den Freizeitpark Liseberg. Hier konnte noch einmal etwas gefeiert werden und der Spaß kam nicht zu kurz.
Mit der Fähre trafen alle am Dienstag wieder wohlbehalten in Kiel ein und fuhren mit den drei Bussen von Ford Lukat Bernau zurück nach Hause.
Ein herzliches Dankeschön gilt unseren Sponsoren und Eltern, die mit ihrer Unterstützung diese besonderen Momente und starken Leistungen überhaupt erst möglich gemacht haben.
Vielen Dank auch an die schwedischen Organisatoren und Kampfrichter vor Ort. Was sie gezeigt und geleistet haben - volle Hochachtung. Es gab nie technische Probleme, immer freundliche Kampfrichter und Hilfe war immer zur Stelle, auch wen es mit Schwedisch oder Englisch mal nicht so gut klappte. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer standen jederzeit im Mittelpunkt, für viele eine ganz neue Erfahrung.
Bild: Kampfrichter vor dem Platz der Siegerehrung mit den Flaggen der teilnehmenden Länder
Es war ein sehr schöner Höhepunkt im Sportjahr 2026. Jetzt geht es für Einige noch zu den Deutschen Meisterschaften in den Altersklassen U16/U18/U20 und U23 nach Bochum, viel Erfolg dort.
Erfolg bei den Deutschen Winterwurfmeisterschaften 2026
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- Erstellt am Mittwoch, 25. Februar 2026 22:30
Fliiiiieg - hallte es am letzten Sonntag in Sindelfingen über den Sportplatz.
Und er flog weit, der Speer von Nathalie Martin (18 Jahre) bei den Deutschen Meisterschaften U20 (Winterwurf).
Diese waren eingebettet in die Deutschen Hallenmeisterschaften der U20 an gleicher Stelle. Nur, in der Halle war es warm und im Stadion wehte Wind und für Brandenburger Verhältnisse war es recht warm, 6 Grad. Ein tolles Stadion, davon träumen wir hier natürlich nur und eine sehr gut organisierte und durchgeführte Deutsche Meisterschaft bildeten den Rahmen.
Nathalie begann mit 5 Jahren bei der SG Empor Niederbarnim mit der Leichtathletik und ist immer noch mit Eifer im Verein. In diesem Jahr schaffte sie die Norm für die Deutsche Meisterschaft und so ging es ins ferne Sindelfingen.
Nathalie reiste mit einer Bestweite von 42,22 m im Speerwurf an. Ein Platz unter den besten Acht war das Ziel. Aber was bereits mit dem ersten Wurf abging, überraschte alle. Nathalie warf gleich auf 46,88 m. Auch eine Konkurrentin traf den Speer gut und setzte sich mit 47,22 m an de Spitze. Aber Nathalie war auf Platz 2. Sie verteidigte den Platz sicher mit weiteren weiten Würfen, obwohl die Bedingungen sich ständig änderten, kam sie richtig gut im Wettkampf klar.
Am Ende stand die Silbermedaille für Nathalie fest und es herrschte große Freude bei den Begleitern und natürlich bei Nathalie selbst. Jetzt wolle sie auch den Moment der Siegerehrung genießen, aber sie wurde zur Dopingkontrolle ausgelost und verbrachte dort noch eine Stunde. Kurz vor der Siegerehrung kam sie doch noch rechtzeitig zurück und genoss den Moment der Freude über ihre Leistungen.
Sie hat sich über viele Jahre diesen Erfolg hart erarbeitet, einige Rückschläge hinnehmen müssen und meldete sich jetzt stark an. Sie hatte immer ihre Eltern, den Verein und ihren Trainer hinter sich. Jetzt hat sich das viele Training auch in einer Medaille gezeigt. Herzlichen Glückwunsch! Der Erfolg gibt ihr Sicherheit, Selbstvertrauen und steckt weitere Ziele ab. Im Sommer geht es zur Deutschen Meisterschaft nach Bochum. Dann startet sie dort sicherlich als Mitfavoritin.
Wir freuen uns mit ihr und wünschen viel Erfolg beim Abitur und den weiteren sportlichen und persönlichen Schritten.
Bild: Nathalie nach der Siegerehrung
Schöner und erfolgreicher Jahresabschluss
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- Erstellt am Sonntag, 30. November 2025 21:30
Ein Jahr lang wurde viel investiert, trainiert und es wurden zahlreiche Wettkämpfe besucht. Freude und Trauer liegen im Sport dicht beieinander, aber nach Rückschlägen wieder aufzustehen und gestärkt wiederzukommen, ist nicht nur im Sport wichtig.
Die erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler und natürlich auch Trainerinnen und Trainer wurden am letzten Freitag nach Eberswalde eingeladen. Hier fand wieder die Barnimer Sportgala statt, bereits zum 18. Mal war es wieder ein großer Sporthöhepunkt im Barnim. Bisher waren die Mitglieder von Empor Niederbarnim/LG Niederbarnim hier immer sehr erfolgreich. Immerhin wurden bereits 16 Siege in den verschiedenen Kategorien über die Jahre erzielt.
In diesem Jahr konnten sich im Vorausscheid Janne-Anton Löwe in der Kategorie Jungen unter 18 Jahre und Ricarda Albrecht (beide KJS Barnim/LG Niederbarnim) im Bereich Frauen qualifizieren. Auch die Mix-Staffel U20 mit Levke Netta, Nathalie Martin, Leon Blum und Paul Sturm wurden zum Finale im Bereich Mannschaften über 18 Jahre eingeladen. In der Kategorie Trainerinnen und Trainer war unser Trainer Andeas Schulz (Boxen, Empor Niederbarnim) nominiert und er schaffte auch den Sprung unter die besten Drei.
Im festlich geschmückten Saal und mit einer tollen Stimmung ging es auch gleich mit der Vorstellungsrunde in den einzelnen Kategorien los. Janne-Anton gewann nach 2024 wieder und freute sich über den ersten Platz.
Nach schönen künstlerischen Darbietungen und einer Stärkung am reichhaltigen Buffet waren es die Erwachsenen, welche zur Sportlerwahl standen. Ricarda freute sich über Platz 3 und kann sehr stolz auf ihre Leistungen sein.
Das Staffelteam trat wie im Wettkampf auf, gut vorbereitet, ehrlich, freundlich und so überzeugten sie auch die Jury. Die jungen Sportlerinnen und Sportler belegten wieder Platz 1. Die Stimmung am Tisch war schon ausgelassen und Andreas war noch an der Reihe. Wie im Boxring gelang es ihm, das Publikum und die Jury von sich zu überzeugen und auch den Siegerpokal mit an den "Vereinstisch" zu holen.
Wir freuen uns über die sehr überzeugenden Leistungen unserer Mitglieder. Vielen Dank an alle, die für unsere Sportlerinnen und Sportler abgestimmt haben. Danke auch an den KSB Barnim für eine schöne und würdevolle Veranstaltung.
Viel Zeit zum Feiern blieb jedoch nicht, ging es doch für viele am Samstag bereits früh wieder raus, für die Boxer zum Wettkampf nach Spremberg und für die Leichtathleten nach Potsdam. Nicht nur sportliche Leistungen waren hier gefragt, auch stellten wir in Potsdam mit sechs Kampfrichtern das Wettkampfbüro inkl. der kompletten Technik für die Auswertung.
Ein anstrengendes, aber schönes und erfolgreiches Wochenende liegt hinter uns und schon wird für 2026 geplant und trainiert. Auch da wollen wir wieder erfolgreich sein.
Wir wünschen allen eine schöne Vorweihnachtszeit.
Bild: Siegerehrung 18. Barnimer Sportgala
Bild: Festlich geschmückter Saal - Erfolgreiche Finalisten Ricarda Albrecht, Levke Netta, Nathalie Martin, Leon Blum, Paul Sturm, Janne-Anton Löwe, Andreas Schulz (v.l.n.r.)
Es kann weitergehen
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- Erstellt am Freitag, 21. November 2025 22:00
Vor dem Erfolg steht die Arbeit - wie im Training und beim späteren erfolgreichen Wettkampf ist es auch mit der weiteren Entwicklung im Verein und hier besonders mit unserer Zeitmessanlage - Informationen sammeln, Formulare ausfüllen und dann abwarten.
Die Zeitmessanlage haben wir in dieser Saison schon öfter erfolgreich genutzt und auch der dazugehörige Anhänger hat uns schon gute Dienste erwiesen. Jetzt ging es um den weiteren Innenausbau des Anhängers. Die technischen Geräte müssen während des Transportes geschützt werden und die Kampfrichter brauchen bei der Zeitmessung eine Arbeitsfläche und Schutz vor Umwelteinflüssen.
Für den Ausbau wird natürlich Geld benötigt und das haben wir wir bei der Sparkasse Barnim beantragt. Auf einer kleinen festlichen Veranstaltung in Eberswalde wurden insgesamt 65.000 € an Vereine ausgereicht. Das Geld stammt aus der PS-Lotterie-Sparen der Sparkasse. Auch wir konnten einen gut gefüllten Scheck entgegennehmen. Vielen Dank an die vielen PS-Sparer und natürlich an die Mitarbeiter der Sparkasse Eberswalde für die nette Unterstützung.
Jetzt kann der Ausbau losgehen und soll Ende Januar/Anfang Februar beendet sein. So können wir im April voll ausgestattet in die Sommersaison starten, wir planen wieder einige Wettkämpfe auf der Sportanlage in Panketal.
Bild: Übergabe des Schecks aus den Mitteln des PS-Lotterie-Sparens in Eberswalde









